Du bist mein Mehr, mein Alles. 
Wo alle anderen gehen bist du da, du schreibst mir noch bevor ich wach bin, trocknest meine Tränen noch bevor ich weine. 
Du bist wie ein Hafen, wo ich ankommen kann & nie mehr weggehen möchte. 
An deiner Seite fühle ich mich sicher, geliebt, glücklich. 
Will nie wieder auch nur einen einzigen Tag ohne dich sein. 
Hab immer gesagt, ich werd mich nie mehr verlieben, doch dann kamst du & hast mein Leben & mich verändert. 
Ich hoffe so, du denkst an mich vor dem einschlafen, träumst Nachts von mir & sehnst mich an deine Seite. 
Für mich bist du mein Mehr, ich hoffe ich bin wenigstens dein Genug. 





Will hier weg, weg von dir, weg von allem was ich kenn. 
Hab mir geschworen, ich verlieb mich nie mehr, doch dann kamst du & nahmst mir den Verstand. 
Kann nicht lachen, kann nicht schlafen, kann nicht essen ohne an dich zu denken. 
Mein Kopf ist voll, es tut nicht gut, hat doch alles eh kein Sinn. 
Guck mich an, ich würd dir alles geben & doch wäre es nie genug. 
Du bist zu gut, zu schön für meine Welt. 
Bist so viel besser als ich. Bin doch nur ein Nichts. 





Ich hatte nie das Gefühl etwas besonderes zu sein,
konnte mir nicht vorstellen irgendwem auf dieser Welt etwas zu bedeuten.
Ich mein, man muss das doch merken, wenn da mehr in einem ist, doch alles was ich fühle ist Leere.
Bin alleine auf dieser Welt, doch es macht mir nichts.
Ich geh meinen Weg, stolper hier & falle da, doch lasse mich durchs nichts aufhalten.
Aber Abends, wenn ich alleine auf dem Balkon sitze, die Lichter meiner Stadt langsamm ausgehen und die Frische der Nacht meine Haut sanft streichelt, sehne ich mich nach einem Arm der um mich liegt & mich wärmt.
Belüg mich doch jeden Tag nur selbst, mir geht’s nicht gut. Ich kann nicht mehr.
Meine Schultern brechen unter der Last zusammen, jeder Atemzug schmerzt und das Lächeln wird zur Qual.
Ich schließe meine Augen, atme die kühle Luft ein.
Ich darf nicht aufgeben. 






Vielleicht ist es zu viel verlangt dich zu Verlangen 
Vielleicht ist es zu viel geträumt von uns zu träumen 
Vielleicht ist es zuviel gehofft auf dich zu hoffen 
Vielleicht ist es zu viel geliebt dich zu lieben 
Aber vielleicht ist es auch alles was ich habe, alles was ich will, alles was ich bin, alles was ich an Ende sein will - an deiner Seite 





Saß heute mal wieder auf der Arbeit, wie jeden Tag & schaute aus dem Fenster. 
Draußen gingen so viele Menschen vorbei. 
Einige von ihnen sahen gestresst aus, sie hetzten an den anderen vorbei, quetschen sich in die Lücken & sprinteten zu ihrem Ziel. 
Andere schlenderten gelangweilt durch die Gegend. Sie schlürften die Straße hoch, guckten nach links, schauten nach rechts, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Der eine von ihnen wirkte so, als ob er kein Ziel hätte, wie als wenn er in den Tag hineinlebt und abwartet was kommt, der andere sah schläfriger aus, sein leerer Blick, das gähnen, war er müde vom nichts tun oder fertig von dieser Welt? 
Dann kam es noch die Menschen, die alle Blicke auf sich ziehen, sei es weil sie so schön sind, so strahlend oder so auffallend anders. 
Jeder dieser Menschen war einzigartig. 
In diesem Moment begriff ich, dass sich da draußen vor meinem Fenster quasi mein Leben abspielt. Ich erfülle jede dieser Persönlichkeiten, manche mehr, manche weniger. 
Mal bin ich gestresst, mal strahle ich voller Lebensfreude, mal bin ich müde, mal traurig. 
Wer weiß schon, wie ich diese Menschen morgen wahrnehme, sie werden verändert sein. 
Ich beobachte gerade ein kleines Mädchen, wie sie an ihrem großen himmelblauen Eis schleckt. Ich muss lächeln, das Eis ist fast größer als sie und sie hält mit beiden Händen das Waffelhörnchen fest, damit es auch ja nicht runter fällt. 
Mein Blick schweift nach rechts. Dort sitzt ein Mann, er blickt das Mädchen genervt an, irgendwas stört ihn oder eine Erinnerung kommt hoch. 
Das was mich zum lachen bringt, kann andere verärgern oder traurig machen. 
Wir alle nehmen die Dinge anders auf, alles hat auf jeden eine andere Wirkung. 
Genauso wie wir es auch tun. 
Jeder sieht uns anders, auch wir uns selbst. 





Wenn ich dich anseh, erkenne ich etwas in deinen Augen, was ich bis dahin noch nie zuvor gesehen habe. 
Dieses Blitzen, das Glitzern, deine Seele. 
Du hast die schönsten Augen der Welt, sie erzählen so viel und doch nix. 
Könnt mich stundenlang darin verlieren, auf der Suche nach deinem Herzen, um zu gucken ob ich dort einen Platz habe. 
Ich frage mich, siehst du alle so an wie mich ? 
Ich möchte nicht eine von vielen sein, ich möchte so gerne die Eine für dich sein. 
Die, mit der du abends einschläfst, die immer für dich da ist, die mit dir durch die Hölle geht, die du nur so anguckst. 
Wir alle haben diesen Traum. 
Den Traum von der ganz ganz großen Liebe, dem puren Glück, dem Menschdn an unserer Seite. 
Früher hatte das alles für mich eine andere Bedeutung, heute merkt man erst, wie sehr einem das Gefühl von Liebe fehlt, wie sehr man diesen einen Menschen doch vermisst, obwohl man oft nicht einmal weiß, wo auf der Welt er überhaupt ist. 
Es sind die Momente, die einen traurig machen. Da ist niemand, den man sofort anrufen kann, wenn etwas tolles passier ist, niemand der dich auffängt wenn man am Boden ist, niemand der einem pausenlos Nachrichten schreibt, niemand der mit einem in den Urlaub fährt, der den Sonntagen einen Sinn gibt, niemand neben dem man einschläft, der einen umarmt, einen küsst, niemand der auf einen aufpasst,.. 
Man ist alleine auf dieser Welt & tief im Herzen hofft jeder von uns der großen Liebe irgendwann zu begegnen & sie dann nie wieder loszulassen. 





Keiner hat gesagt, dass das Leben leicht ist, aber dass es so schwer ist, wurde nie gesagt.
Im Grunde ist jeder Tag wie ein Kampf, wie viel man schafft, bis man zerbricht.
Ich hab gelernt stark zu sein, es ist nicht schlimm, wenn man traurig ist, wenn man weint, wenn gar nichts mehr geht - es ist nur wichtig danach wieder tief einzuatmen und weiterzumachten.
Aufgeben ist nichts für mich.
Manchmal muss man die Tränen einfach wegwischen und sich ein Lächeln ins Gesicht schminken, man muss die Leute immer glauben lassen, es ginge einem gut, bis du es eines Tages selber glaubst.
Zeigst du Gefühle, zeigst du dich verletzlich wirst du zerstört. Sie suchen alle nur das Leid der Anderen, denn jeder will der Glücklichste sein.
Das Problem ist nur, dass alle anderen vorgeben glücklicher zu sein, als sie es wirklich sind.
Wir alle lachen in der Öffentlichkeit, sagen uns geht es gut, erzählen die tollsten und interessantesten Geschichten und wollen Anderen beweisen wie perfekt das Leben doch ist, aber wenn wir dann alleine sind zeigen wir erst wie es wirklich in uns aussieht.
 Wie traurig und zerbrochen wir sind.
An unseren Problemen, an unserem Leben aber auch an unseren Lügen, die wir Tag für Tag perfektionieren.
Vielleicht glauben wir da teilweise wirklich dran, vielleicht sind wir wirklich glücklich, vielleicht haben wir wirklich das gefunden, wonach jeder sein Leben lang strebt:
 dem puren Glück.
Aber wenn ich abends alleine im Bett liege, die Augen schließe, dann umrennen mich meine Gedanken, falle ich tief in das Loch, kann mich nicht mehr retten.
Wie gern würde ich dann in starke Arme fallen, zu jemand der mir sagt, dass eines Tages alles gut wird, dass ich eines Tages das Leben lebe, das ich mir so sehr erträumt habe...




 

Ich weiß noch genau, wo wir uns das erste mal trafen, wie alles angefangen hat. 
Dein Lächeln ist noch genau in meinem Kopf, ich weiß noch deine Worte & ich fühle noch immer dieses Kribbeln wie damals, wenn ich an unseren ersten Kuss denke. 
Du bist für mich dieser Eine, mein Mister X über den man wohl nie vollständig hinwegkommt. 
Ich denk immernoch jeden Tag an dich, an deine Worte, an dein Geruch, an die Art wie du mich angeguckt hast bevor du mich geküsst hast. 
Alles würd ich dafür tun noch einmal in deinen Armen einzuschlafen, dich nur noch einmal zu halten, einmal noch dieses Gefühl in mir zu spüren. 
Heute vor 2 Jahren hat alles angefangen, am 19. Februar 2012, du hast mir die schönsten Momente meines Lebens geschenkt und ich wünschte du wärst immernoch an meiner Seite. 
Ich vermisse dich, Tag für Tag, immernoch. 
Es hört niemals auf. 






Ich hab diesen großen Traum. 
Diesen Traum vom Leben. 
Möchte so viel erleben, so viel sehen, so viel erreichen. 
Jedes Mal wenn ich meine Augen schließ bin in in dieser Welt. 
In der Welt wie ich mir mein Leben in einigen Jahren vorstelle. 
Ein Lächeln erfüllt mein Gesicht, Zufriedenheit durchströmt jede Ader meines Körpers, der Kampfgeist lässt mich mit jedem Schritt ein Stück näher ran gehen. 
Ja, ich werd es schaffen. 
Ich werde meinen Traum leben. 
Ich will nie wieder unglücklich sein. 








Ich fühle mich so leer in dieser Welt voller Menschen, habe das Gefühl jeder sieht sich an, aber doch eben nicht bis ins Herz.
Hab Angst vor der Dunkelheit, vor der Ungewissheit, vor der Veränderung.
Jeder Tag ist eine Art Kampf, den man nicht gewinnen Tag, ein Zerreisen seiner Selbst.
Ich trage so viel Schmerz in mir und doch habe ich das schönste Lächeln dieser Welt, für hoffentlich irgendeinen. 
Fühl mich gefangen in dieser großen Stadt, habe kaum Platz zum Atmen, die Tränen steigen mir in die Augen, was einmal meine Stadt war wird es nie wieder sein.
Man hat mich kaputt gemacht, hat mich zerbrochen, hat mir mein Herz aus der Brust gerissen und es weggeschmissen. 
Wie sehr wünschte ich, du könntest mich halten, mich umarmen.
Ich werd dich immer vermissen, ich werd dich nie vergessen.
Ich bin schuld, hab vieles falsch gemacht, war oft zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ich frag mich, obs dich noch interessiert ?
Wie gern würd ich meine Sachen packen, einfach wegfahren, irgendwo neu anfangen, ganz alleine in die große weite Welt, wo mich niemand kennt, wo ich von neuem anfangen kann, 
 und ich frag mich jeden Tag, 
wann hab ich endlich den Mut dazu, wann kann ich mit dem allen hier abschließen ?